YL-Amateurfunkkurs

YL-Kurs: Alle 8 Teilnehmerinnen haben bestanden


Am 22. Mai 1999 haben alle 8 angemeldeten Prüfungsteilnehmerinnen des Lizenzkurses für Frauen aus Bretten und Umgebung die Einsteigerlizenz bestanden. Die Freude war riesengroß. Auf den Bändern sind ab sofort zu hören:


Die neuen DO'lerinnen dieses Mal mit Ausbildern und Begleitern vor der BnetzA-Außenstelle Karlsruhe

v.l.n.r. vorne sitzend: Silvia (DO2SJ), Britta (DO2IB), Doris (DO4RIS), hinten:
Sabine (DO3SB), Anneliese (DO7IAB), Anita (DO3AG), Andrea (DO3CQ), Petra (DO6IAN, inzwischen DF4PS).
Hier vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur in Karlsruhe.


Der Kurs begann im Oktober 1998 und war nach etwa einem halben Jahr erfolgreich abgeschlossen. Allen Teilnehmerinnen einen herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem neuen Hobby Amateurfunk.

Ein ganz großer Dank gilt unseren Ausbildern. Neben der Wissensvermittlung haben sie auch die Räumlichkeiten für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Jeder Lehrer hat uns viele Stunden seiner Freizeit geopfert und war damit maßgeblich für unseren Erfolg verantwortlich.

Die Prüfung für die Klasse 3 Lizenz (inzwischen Klasse E) konnte ausnahmsweise bei der Bundesnetzagentur-Außenstelle Karlsruhe durchgeführt werden. Es bestand genügend Interesse für diesen Termin auch von anderen OV's der Umgebung. Da Karlsruhe "gleich um die Ecke" liegt, war das natürlich eine große Erleichterung für uns. Wir mussten morgens nicht ganz so früh aufstehen, die Fahrt war nicht sehr weit. Apropos Fahrt. Natürlich waren unsere Lehrer und ein Teil der Partner mit dabei.

Bevor es um 9.00 Uhr losging, trafen wir uns alle vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur. Die leichte Nervosität vor der Prüfung war allen anzumerken. Unsere Begleiter, alle selbst OM's, drückten uns fest die Daumen. Besonders nach der Prüfung, als jede einzeln zum Abholen des Ergebnisses aufgerufen wurde. Die Spannung stieg stetig und jedes Mal brach großer Jubel aus, wenn es hieß -Prüfung bestanden-.


Die neuen DO'lerinnen dieses Mal mit Ausbildern und Begleitern vor der BNetzA Karlsruhe.

Die neuen DO'lerinnen dieses Mal mit Ausbildern und Begleitern vor der BNetzA Karlsruhe.


Zur Prüfung selbst: Die Multiple Choise Fragen erleichtern die Prüfung sehr. Zum einen kann man sich vorher gezielt mit den Fragen trainieren. Zum anderen muss man die Antworten nicht aktiv wiedergeben, sondern kann passiv die richtige Antwort ankreuzen. Das heißt selbst bei schwierigen Themen erinnert man sich oftmals eher an die richtige Antwort, wenn man sie vor sich sieht.

Die einzelnen Ortsvereine führen immer wieder Vorbereitungskurse durch. Auskunft gibts über den DARC oder über den Ortsverein. Wenn man über gewisse technische Vorkenntnisse verfügt, ist es aber durchaus auch möglich, selbständig zu lernen.

Die Klasse E Lizenz ist eine Einsteigerlizenz. Man darf damit auf 80 m, 10 m, 2 m, 70 cm und einigen anderen Amateurfunkbändern mit einer Leistung von bis zu 100 Watt PEP in Deutschland senden. (Bei einem Aufenthalt im Ausland muss man zum Senden evtl. eine Gastzulassung beantragen.)

Diese Einsteigerklasse E bietet einem gute Einblicke in das Hobby Amateurfunk. Neben Sprechfunk sind auch alle anderen Betriebsarten wie z.B. Packet-Radio (das weltweite Internet der Funkamateure), Funkfernschreiben oder Bildübertragung möglich - weit mehr als im CB-Funk möglich ist. Wer daran Spaß findet, macht sicher auch bald die Lizenz für Klasse A.


Den Fragenkatalog und weitere Informationen gibts hier:

Bundesnetzagentur: Amateurfunk

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. Dezember 2010 um 15:07 Uhr
 

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